Jean Schlumberger (1907-1987) wurde in eine renommierte Familie von Textilherstellern im Elsass, Frankreich, geboren und lebte später in New York City. 1956 wurde er vom Vorsitzenden von Tiffany & Co., Walter Hoving, als Vizepräsident des Unternehmens eingestellt. Ein besonderes Designstudio und ein Salon wurden nach den Vorgaben des Designers eingerichtet, und mit einem unbegrenzten Vorrat an feinsten bunten Edelsteinen, die ihm jetzt zur Verfügung standen, schuf Schlumberger einige der atemberaubendsten Schmuckstücke seiner Karriere.

Als leidenschaftlicher Innovator hat Schlumberger zahlreiche Ehrungen und Auszeichnungen in der Welt der Kunst und Mode erhalten. Als erster Schmuckdesigner gewann er 1958 den begehrten Coty American Fashion Critics’ Award; und das Musée des Arts Décoratifs in Paris, das Schlumbergers originelle Entwürfe beherbergt, würdigte ihn 1995 mit einer Retrospektive mit dem Titel „Un Diamant dans la Ville“. Mit dieser posthumen Hommage wurde erst zum dritten Mal ein Schmuckdesigner von dem Museum gewürdigt.

 

In seinen späteren Jahren kehrte Jean Schlumberger nach Paris zurück, in die Stadt, die seine künstlerische Seele geweckt hatte. Er starb 1987, im Alter von 80 Jahren, und hinterließ ein Erbe von Schmuckkreationen, das von Wundern und Pracht geprägt ist.