„Wenn jemand in ein Schaufenster von Tiffany schaut, möchte ich, dass derjenige einen doppelten – oder sogar dreifachen – Blick riskiert. Ich möchte, dass dieser Mensch die plötzliche frische Erkenntnis spürt, die die Zen-Philosophen das „Aaah“ der Dinge nennt.“

 

– Gene Moore

 

Der Gründer von Tiffany & Co. Charles Lewis Tiffany war ein perfekter Entertainer. Lange vor seiner Zeit erkannte er die in allen Menschen schlummernde Sehnsucht, von etwas Größerem als sich selbst zu träumen, und seit der Eröffnung des allerersten Store in New York City im Jahr 1837 haben Tiffanys fantastische Schaufensterdekorationen genau diese Sehnsucht beflügelt. Charles Tiffany verstand die Bedeutung von großen Shows und war bereit, alles in seine Schaufenster zu integrieren, das Potential hatte, eine Menschenmenge anzuziehen. Im Jahr 1868 gab der Zirkusbesitzer P.T. Barnum eine mit Juwelen besetzte Miniaturkutsche in Silber für den nur 1,02 m großen Zirkuskünstler General Tom Thumb und seine Braut in Auftrag. Die Kutsche wurde im Schaufenster des Tiffany Flagship Store am Broadway 550-522 ausgestellt und zog vorbeischlendernde Fußgänger in den Laden.

 

Die anhaltende Faszination von Tiffanys Schaufenstern wurde in dem legendären Film „Frühstück bei Tiffany“ für alle Zeiten verewigt. Holly Golightly, gespielt von Audrey Hepburn, zieht es zum Schaufenster im Tiffany Flagship Store an der Fifth Avenue in New York. „Wenn dieses Gefühl in mir hochkommt, ist das Einzige, was hilft, in ein Taxi zu steigen und zu Tiffany's zu fahren. Es beruhigt mich sofort, die Stille und das stolze Aussehen; dir kann dort nichts wirklich Schlimmes passieren“, sagt sie.


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